Die Wolfsstunde: Warum du häufig zwischen 3 und 4 Uhr nachts aufwachst
Während draussen tiefste Dunkelheit herrscht, wachst du plötzlich auf und kannst nicht mehr einschlafen. Der Blick aufs Handy zeigt wieder einmal eine Uhrzeit zwischen 3 und 4 Uhr morgens – der Zeitraum, der auch als Wolfsstunde bezeichnet wird. Dass viele Menschen genau zu dieser Zeit aufwachen, ist kein Zufall, sondern ein weit verbreitetes Phänomen mit faszinierenden medizinischen und spirituellen Hintergründen. Welche das sind und was du gegen das nächtliche Erwachen tun kannst, erfährst du jetzt.
von CALIDA
4. Februar 2026•4 Min. Lesezeit
Warum wir zwischen 3 und 4 Uhr aufwachen – und wie du Stress senkst und wieder durchschläfst.
Inhaltsverzeichnis
Um 3 Uhr nachts aufwachen: Die spirituelle Bedeutung der Wolfsstunde
Der medizinische Hintergrund: Hormone sorgen für nächtliches Erwachen
• Innere Unruhe begünstigt häufigere & längere Wachphasen
So kannst du Stress reduzieren und endlich wieder durchschlafen
• Tipp 1: Gestalte deinen Tag aktiv und bewege dich viel
• Tipp 2: Schaffe erholsame Entspannungsrituale am Abend
• Tipp 3: Sorge für eine bequeme Schlafumgebung und gemütliche Nachtwäsche
Das Wichtigste in Kürze
Die Wolfsstunde bezeichnet die Zeit zwischen 3 und 4 Uhr nachts. Zu dieser Zeit wachen viele Menschen aufgrund natürlicher Hormonveränderungen im Schlafzyklus auf.
Während die Wolfsstunde spirituell als Phase erhöhten Bewusstseins gilt, erklären Mediziner*innen das Erwachen mit dem nächtlichen Cortisolanstieg und leichteren Schlafphasen.
Mit gezielten Entspannungsritualen, ausreichend Bewegung am Tag und einer optimalen Schlafumgebung kannst du Stress reduzieren und wieder durchschlafen.
Um 3 Uhr nachts aufwachen: Die spirituelle Bedeutung der Wolfsstunde
Die Wolfsstunde trägt ihren Namen aus alter Zeit: Denn während die Wölfe in dieser Phase der Nacht auf Raubzug gehen und dem Mond entgegen heulen, fürchteten sich die Menschen damals vor den Gefahren der Dunkelheit.
Spirituell gesehen gilt die Wolfsstunde seit jeher als Moment erhöhter Sensibilität – als Phase der besonderen Achtsamkeit. Während der Rest der Welt zu schlafen scheint, sind viele Menschen in dieser Stille besonders empfänglich für die eigenen Gefühle und Gedanken. Vielleicht verspürst auch du nun eine tiefe Sehnsucht nach Antworten.
Bei manchen kommen in der Wolfsstunde vor allem negative Gefühle wie unbewusste Ängste oder ungelöste innere Konflikte hoch, die sie grübeln und nicht wieder einschlafen lassen. Andere empfinden das nächtliche Erwachen hingegen als willkommene Einladung zur Selbstreflexion; eine Zeit, in der das Bewusstsein zur Ruhe kommt – ohne den Stress und Lärm des Alltags.
Der medizinische Hintergrund: Hormone sorgen für nächtliches Erwachen
So poetisch die spirituelle Deutung auch klingt – aus medizinischer Sicht gibt es eine ganz konkrete Erklärung dafür, dass viele Menschen kurz vor der Dämmerung wach werden. Zwischen 3 und 4 Uhr nachts durchläuft dein Körper nämlich einen natürlichen Hormonwechsel.
Während der Spiegel des Stresshormons Cortisol langsam ansteigt, um dich auf den kommenden Morgen vorzubereiten, durchläufst du in der zweiten Nachthälfte oft auch leichtere Schlafphasen. Der Schlafdruck und die Müdigkeit haben weitestgehend nachgelassen, du bist bereits erholter und somit grundsätzlich anfälliger fürs Aufwachen.
Kommen jetzt noch Stress, Sorgen oder körperliche Unruhe hinzu, reichen dieser hormonelle Impuls und die fehlende Müdigkeit oft aus, um dich wachzuhalten. Dein Gehirn schaltet in den Tagmodus, die Gedanken beginnen zu kreisen, und schon bist du hellwach; gefangen in der berüchtigten Wolfsstunde.
Innere Unruhe begünstigt häufigere & längere Wachphasen
Nicht jeder, der nachts wach wird, hat ein medizinisches Problem. Doch wenn du regelmässig zur Wolfsstunde wach liegst und nicht mehr einschlafen kannst, spielt insbesondere emotionaler Stress oft eine entscheidende Rolle. Sorgen um Job, Familie oder Gesundheit, aber auch eine grundsätzliche innere Anspannung, sind dabei meist die Hauptauslöser.
In dieser Phase der Nacht fällt es oft schwer, die Gedanken abzuschalten. Gefühle wie Melancholie oder Einsamkeit wirken nun besonders intensiv und es entsteht ein Teufelskreis. Denn je mehr du über deine Schlafprobleme grübelst, desto schwieriger wird das Wiedereinschlafen. Die Angst vor der nächsten schlaflosen Nacht schürt zusätzliche Unruhe – und so wird das nächtliche Erwachen zur selbsterfüllenden Prophezeiung.
So kannst du Stress reduzieren und endlich wieder durchschlafen
Indem du Stress reduzierst und für eine bessere Schlafhygiene sorgst, kannst du aktiv etwas gegen das nächtliche Aufwachen tun. Die folgenden drei Tipps sollen dir dabei helfen, auch während der Wolfsstunde erholsam und tief zu schlummern.
Tipp 1: Gestalte deinen Tag aktiv und bewege dich viel
Wer tagsüber körperlich aktiv ist, schläft in der Nacht tiefer. Dabei ist egal, ob du dich fürs Joggen, Radfahren oder einen entspannten Spaziergang entscheidest: Bewegung an der frischen Luft baut Stresshormone ab und sorgt für eine angenehme Müdigkeit am Abend. Achte jedoch darauf, intensive Trainingseinheiten nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen zu planen, da sie deinen Kreislauf kurzfristig aktivieren.
Tipp 2: Schaffe erholsame Entspannungsrituale am Abend
Dein Abend sollte eine sanfte Überleitung in die Nacht sein. Vermeide kurz vor der Schlafenszeit daher aufregende oder hektische Aktivitäten, grelles Licht oder den Blick in deine E-Mails; all das könnte dich nur unnötig stressen.
Setze stattdessen auf warme Bäder, beruhigende Musik, Kerzenschein oder entspannende Atemübungen. Auch das Aufschreiben kreisender Gedanken ist ein beruhigendes Abendritual, das dir dabei hilft, loszulassen und mit innerer Ruhe einzuschlafen.
Tipp 3: Sorge für eine bequeme Schlafumgebung und gemütliche Nachtwäsche
Eine optimale Schlafumgebung macht einen enormen Unterschied. Achte deshalb auf ein kühles, dunkles und ruhiges Schlafzimmer, in dem eine gewisse Ordnung herrscht. Lege dir zudem eine bequeme Matratze zu, die zu deinem Körper passt.
Genauso wichtig: hochwertige Nachtwäsche wie die Pyjamas von CALIDA. Diese sorgen dank ausgewählter Naturmaterialien für den perfekten Temperaturausgleich, der dir dabei hilft, die ganze Nacht über entspannt zu schlafen – auch während der Wolfsstunde!
Zur Wolfsstunde aufgewacht? Was du jetzt tun solltest
Trotz aller Vorbereitung kann es passieren, dass du nachts aufwachst. Jetzt heisst es: Ruhe bewahren und dich nicht unter Druck setzen. Hier die wichtigsten Tipps:
Vermeide den Blick aufs Handy (auch die Uhrzeit spielt keine Rolle).
Bleib entspannt liegen, atme tief und gleichmässig.
Konzentriere dich auf angenehme Gedanken oder Bilder.
Wenn das nicht hilft und du nach einiger Zeit immer noch wachliegst, steh kurz auf. Wechsle den Raum, lies ein paar Seiten in einem Buch oder mach sanfte Dehnübungen. Sobald die Müdigkeit zurückkehrt, gehst du wieder ins Bett. Durch diese Angewohnheit verhinderst du, dass dein Gehirn das Bett mit Schlaflosigkeit verknüpft.
Fazit
Das Aufwachen zur Wolfsstunde hat sowohl eine spirituelle als auch eine medizinische Erklärung. Denn während die Zeit zwischen 3 und 4 Uhr nachts als spirituelles Symbol der inneren Einkehr und der Suche nach Antworten gilt, sorgen medizinisch gesehen vor allem Hormonveränderungen und leichtere Schlafphasen für das nächtliche Erwachen. Durch psychische Komponenten fällt das Wiedereinschlafen dabei häufig schwer.
Die gute Nachricht: Mit ausreichend Bewegung, entspannenden Abendritualen, einer optimalen Schlafumgebung und bequemer, ausgleichender CALIDA Nachtwäsche kannst du die Wahrscheinlichkeit für das nächtliche Erwachen reduzieren. Und falls du doch einmal aufwachst, heisst es: Gelassen bleiben, tief atmen und deinem Körper die Zeit und Ruhe geben, wieder in den Schlaf zu finden.
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