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Speichelfluss im Schlaf: Ursachen & was du dagegen tun kannst

Du wachst morgens auf und bemerkst, dass dein Kissen feucht ist? Keine Sorge: Sabbern im Schlaf ist ein Phänomen, das viele Menschen hin und wieder erleben. Auch wenn es dir vielleicht unangenehm ist, so ist Speichelfluss im Schlaf in den meisten Fällen vollkommen harmlos. Wir erklären dir, woher das nächtliche Sabbern kommt und was du dagegen tun kannst.

von CALIDA

4. März 20264 Min. Lesezeit

Person liegt bäuchlings auf einem weissen Bett und schläft, in blauem Shirt und dunkler Hose – ruhige Schlafsituation

Nächtlicher Speichelfluss entsteht durch Muskelentspannung, ungünstige Schlafposition und verstopfte Atemwege.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Sabbern im Schlaf tritt auf, wenn die Muskulatur während des Tiefschlafs erschlafft, sodass der Mund sich öffnet und der Speichel nicht mehr geschluckt wird.

  • Weitere mögliche Ursachen sind eine ungünstige Schlafposition sowie die Mundatmung durch verstopfte Atemwege während einer Erkältung. Kommen Symptome wie Atemprobleme hinzu, solltest du die Ursache ärztlich abklären lassen.

  • Mit einfachen Tipps wie einer veränderten Schlafposition, einer Erleichterung der Nasenatmung und guter Schlafhygiene lässt sich das Sabbern oft reduzieren.

Warum sabbert man im Schlaf? Die häufigsten Ursachen

Beim Schlafen sabbern viele Menschen hin und wieder – meist ohne es überhaupt zu bemerken. Doch woher kommt der erhöhte Speichelfluss nachts eigentlich? Hier die häufigsten Ursachen für Sabbern im Schlaf.

Entspannung der Muskulatur in der Tiefschlafphase

In der Nacht durchlebst du verschiedene Schlafphasen. Besonders im Tiefschlaf entspannt sich dabei die gesamte Muskulatur; und somit auch deine Muskeln im Mund- und Rachenbereich. Dadurch öffnet sich dein Mund automatisch und der Speichel wird nicht mehr geschluckt.

Diese natürliche Entspannung zeigt, dass dein Körper zur Ruhe kommt und regeneriert – erst einmal also ein gutes Zeichen und ein völlig normaler Vorgang, der deine Schlafqualität nicht beeinträchtigt!

Ungünstige Schlafposition: Seitenlage & Bauchlage

Auch die Schlafposition spielt eine entscheidende Rolle beim nächtlichen Sabbern. Vor allem in der Bauch- und Seitenlage kann der Speichel ungehindert auf das Kissen fliessen. In der Rückenlage hingegen bleibt der Mund eher geschlossen, da die Schwerkraft den Unterkiefer nicht nach unten zieht. Wer beim Schlafen häufig sabbert, kann durch einen Wechsel der Schlafposition also oft schon eine Verbesserung erzielen.

Mundatmung statt Nasenatmung

Ein weiterer häufiger Grund für den nächtlichen Speichelfluss ist die Mundatmung. So atmest du automatisch durch den Mund, wenn deine Atemwege durch eine Erkältung, eine Allergie oder anatomische Besonderheiten blockiert sind. Die Folge: Dein Mund bleibt die ganze Nacht über geöffnet und der Speichel kann herauslaufen. Typische Anzeichen für eine blockierte Nasenatmung sind zum Beispiel nächtliches Schnarchen und ein trockener Mund am nächsten Morgen.

Weitere mögliche Ursachen für Sabbern in der Nacht

Neben den genannten Ursachen können auch andere Faktoren zu erhöhtem nächtlichem Speichelfluss führen. So beeinflussen manche Medikamente die Speichelproduktion oder die Muskelspannung im Mund. Aber auch Sodbrennen und Reflux können die Speichelproduktion nachts anregen, da der Körper versucht, die Magensäure zu neutralisieren.

Hinweis: In seltenen Fällen können neurologische Erkrankungen oder Probleme mit der Schluckmuskulatur hinter einer starken nächtlichen Speichelproduktion stecken. Hier ist eine ärztliche Abklärung wichtig, vor allem wenn das Sabbern plötzlich auftritt, lange anhält oder mit weiteren Symptomen wie Atemaussetzern einhergeht.

Ist Speichelfluss im Schlaf normal?

Die kurze Antwort: Ja, Speichelfluss im Schlaf ist in den meisten Fällen vollkommen normal. Viele Menschen sabbern gelegentlich nachts, ohne dass dies ein Grund zur Sorge wäre. Besonders nach einem langen, anstrengenden Tag oder in einer besonders tiefen Schlafphase entspannt die Muskulatur nachts oft so stark, dass Speichel aus dem Mund läuft.

Solange das Sabbern nur ab und zu auftritt und du dich ansonsten wohlfühlst, brauchst du dir keine Gedanken machen. Anders sieht es aus, wenn du jede Nacht stark sabberst, zusätzlich unter Atemproblemen, anhaltendem Schnarchen oder einem dauerhaft trockenen Mund leidest. In diesem Fall solltest du deine Gesundheit priorisieren und die Ursache ärztlich abklären lassen, um mögliche Probleme mit den Atemwegen auszuschliessen.

Was kann man gegen Sabbern im Schlaf tun? 5 praktische Tipps

Wenn dich der nächtliche Speichelfluss stört, können dir diese fünf Tipps helfen, das Sabbern zu reduzieren:

Tipp 1: Schlafposition ändern, Rückenlage bevorzugen

Wie bereits erwähnt, begünstigen die Seiten- und Bauchlage das nächtliche Sabbern. Versuche daher, häufiger in Rückenlage zu schlafen. In dieser Position bleibt dein Mund geschlossen und der Speichel fliesst automatisch in den Rachen.

Tipp 2: Nasenatmung fördern

Wenn verstopfte Atemwege der Grund für deine Mundatmung sind, solltest du diese gezielt behandeln. Bei einer Erkältung oder Allergie können abschwellende Nasensprays und Salzlösungen helfen, die Nase freizubekommen. Achte auch auf ein gutes Raumklima: Regelmässiges Lüften und eine leicht erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgen dafür, dass deine Schleimhäute nicht austrocknen.

Hinweis: Falls du trotz genannter Tipps durch den Mund atmest, könnten auch eine vergrösserte Rachenmandel oder eine Nasenscheidewandverkrümmung dahinterstecken. Hier lohnt sich der Besuch einer HNO-Praxis, um die Ursache abzuklären.

Tipp 3: Mit erhöhtem Oberkörper schlafen

Ein leicht erhöhter Oberkörper während des Schlafs kann helfen, den Speichelfluss zu reduzieren. So verhindert die erhöhte Position, dass sich Speichel im Mundraum ansammelt, und auch die Atmung verbessert sich. Verwende hierfür ein zusätzliches Kissen, eine Nackenrolle oder eine spezielle Matratze mit verstellbarem Kopfteil.

Tipp 4: Abends auf bestimmte Lebensmittel verzichten

Schwere Mahlzeiten, scharfe Gewürze oder Alkohol können die Speichelproduktion anregen und Sodbrennen begünstigen. Setze abends daher auf leichte Kost, die du mindestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen zu dir nimmst. So verhinderst du, dass dein Körper nachts übermässig viel Speichel produziert.

Tipp 5: Schlafhygiene verbessern

Gute Hygiene ist nicht nur im Alltag wichtig, sondern auch im Schlafzimmer – hier hat sie allerdings nur bedingt mit Sauberkeit, sondern vielmehr mit Routinen zu tun, die deine Schlafqualität verbessern. Achte so beispielsweise auf regelmässige Schlafenszeiten, eine ruhige, aufgeräumte Umgebung und möglichst viel Entspannung.

Zur Entspannung trägt auch die Wahl der Schlafkleidung und Bettwäsche bei: Mit CALIDA-Pyjamas aus atmungsaktiven Materialien wie TENCEL™ oder hochwertiger Baumwolle sorgst du für optimalen Temperaturausgleich, erholsamen Schlaf und höchstes Wohlbefinden.

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Fazit

Speichelfluss im Schlaf ist ein weit verbreitetes Phänomen, das in den meisten Fällen völlig harmlos ist. Die häufigsten Ursachen sind eine entspannte Muskulatur während des Tiefschlafs, eine ungünstige Schlafposition in Bauch- oder Seitenlage sowie die Mundatmung durch blockierte Atemwege. Mit einfachen Massnahmen wie einem Wechsel der Schlafposition, verbesserter Nasenatmung und guter Schlafhygiene kannst du das nächtliche Sabbern oft deutlich reduzieren.

Sollte der Speichelfluss sehr häufig auftreten oder mit Symptomen wie Schnarchen, Atemproblemen oder einem dauerhaft trockenen Mund einhergehen, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll. So kannst du sicherstellen, dass keine ernsthaften Ursachen dahinterstecken – für entspannende und erholsame Nächte auf trockenen Kissen.

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