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Nacht durchmachen: Folgen & Tipps, um wach zu bleiben

Wenn die Deadline näher rückt, der Flieger schon um fünf Uhr morgens geht oder das Baby dich einfach nicht schlafen lässt, gibt es für viele nur eine Lösung: Die Nacht durchmachen. Ob dieser einmalige Schlafmangel bereits schädlich für deine Gesundheit ist und wie du am besten durch diese Ausnahmesituation kommst, erfährst du jetzt.

von CALIDA

15. April 20263 Min. Lesezeit

Person in einem weißen T-Shirt, die nachdenklich vor einem schwarzen Hintergrund sitzt – minimalistische, kontemplative Porträtszene

Eine Nacht ohne Schlaf belastet den Körper und reduziert die Konzentration und das allgemeine Wohlbefinden.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Schon eine durchgemachte Nacht belastet deinen Körper und Geist. Konzentration und Leistungsfähigkeit können unter akutem Schlafmangel leiden.

  • Ein kurzes Nickerchen ist nicht immer die Lösung. Ein bis zwei Stunden Schlaf können dich sogar müder machen, wenn du gerade aus der Tiefschlafphase kommst.

  • Tageslicht, Bewegung und strategisch eingesetztes Koffein helfen dir, wach zu bleiben. Achte an den Folgetagen und -nächten jedoch unbedingt auf ausreichend Regeneration.

Eine häufige Frage: Nacht durchmachen oder doch kurz schlafen?

Manchmal stehen wir vor der Entscheidung, ob wir lieber zwei Stunden schlafen oder doch durchmachen sollten. Zur Beantwortung dieser Frage lohnt sich ein Blick auf die Schlafzyklen. So verläuft unser Schlaf in Abschnitten von etwa 90 Minuten, in denen wir verschiedene Phasen durchlaufen: vom Leichtschlaf über den Tiefschlaf bis zur REM-Phase.

Das Problem: Wenn du nur eine oder zwei Stunden schläfst, wirst du höchstwahrscheinlich aus einer Tiefschlafphase gerissen; der Phase, in der wir am meisten verarbeiten und regenerieren. Das Ergebnis ist häufig Erschöpfung und ein benommenes Gefühl – die Müdigkeit ist oft grösser als zuvor.

Die bessere Wahl ist daher, entweder gar nicht zu schlafen oder vor bzw. nach der Tiefschlafphase aufzustehen – also nach maximal 20 Minuten oder nach mindestens drei bis vier Stunden. So wachst du in einer leichteren Schlafphase auf und fühlst dich weniger gerädert.

Was passiert im Körper bei Schlafmangel und was sind die Auswirkungen?

Bereits eine durchgemachte Nacht bedeutet für deinen Körper Stress, da wichtige Regenerationsprozesse ohne Schlaf nicht stattfinden können. Dazu gehört zum Beispiel die Reparatur von Zellen, die Stärkung des Immunsystems, aber auch die mentale Verarbeitung von Erlebtem. Fehlt dieser Schlaf, gerät dein Organismus aus dem Gleichgewicht.

Typische Folgen einer durchwachten Nacht sind Müdigkeit und Erschöpfung, Probleme mit der Konzentration und Leistungsfähigkeit, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme und Gereiztheit. Ist es also schädlich, eine Nacht durchzumachen?

Die ehrliche Antwort lautet: Ja, es belastet den Körper. Und auch wenn eine einzelne durchgemachte Nacht keine langfristig negativen Folgen mit sich bringt, sind die akuten Auswirkungen auf dein Wohlbefinden meist deutlich spürbar.

Die Nacht durchmachen: 5 Tipps zum Durchhalten

Manchmal lässt sich eine durchwachte Nacht nicht vermeiden – vor allem, wenn man vom Baby oder von anderen Umständen wachgehalten wird. Um diese Situation besser zu meistern und den folgenden Tag zu überstehen, können dir die folgenden fünf Tipps und Strategien helfen.

Tipp 1: Tageslicht und Bewegung für den Kreislauf

Licht ist einer der stärksten Wachmacher. Sobald es hell wird, solltest du also ans Tageslicht gehen oder dich schon vorher vor eine Tageslichtlampe setzen. Dabei unterdrückt das Licht die Produktion des Schlafhormons Melatonin und hilft deinem Körper so, wach zu bleiben.

Kombiniere das natürliche Licht am besten mit Bewegung und Sauerstoff: Ein Spaziergang oder leichte Dehnübungen bringen deinen Kreislauf in Schwung.

Tipp 2: Wach bleiben mit Koffein

Kaffee, schwarzer Tee, Matcha und andere koffeinhaltige Getränke können kurzfristig echte Gamechanger sein, wenn du eine Nacht durchmachen möchtest. Beachte dabei, dass Koffein etwa 20 bis 30 Minuten braucht, bis es wirkt. Trinke also keine grosse Tasse auf einmal, sondern bestenfalls alle paar Stunden einige Schlucke. So vermeidest du einen plötzlichen Leistungsabfall und sorgst für einen konstanten Energieschub.

Tipp 3: Kurze Powernaps einlegen

Falls du nach einer schlaflosen Nacht die Möglichkeit hast, einen kurzen Powernap zu machen, kann auch das Wunder wirken. Achte darauf, dass du maximal 20 Minuten schläfst, da du sonst in den Tiefschlaf fällst. Um abends besser einschlafen zu können, ist der beste Zeitpunkt für einen kurzen Mittagsschlaf vor 15 Uhr.

Tipp 4: Leichte Mahlzeiten für konstante Energie

Schwere Mahlzeiten belasten deinen Körper zusätzlich und machen träge. Setze daher auf leichte, nährstoffreiche Snacks wie Obst, Nüsse oder Vollkornprodukte – sie liefern dir Energie, ohne dass du müde wirst. Wichtig ist zudem eine hohe Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser oder Tee.

Tipp 5: Pausen mit Bewegung gegen das Konzentrationsloch

Je länger du wach bist, desto stärker wird das Konzentrationsloch. Lege deshalb vor allem nachmittags viele kleine Pausen ein. Steh dabei auf, streck dich oder mach Atemübungen an der frischen Luft. Diese kurzen Unterbrechungen helfen deinem Gehirn, sich zu erholen und sorgen für neue Motivation.

Nach der durchgemachten Nacht: So erholst du dich richtig

Die Nacht war lang, aber die anschliessende Regeneration sollte länger sein. So benötigst du in der Regel eine bis drei Nächte, um wieder vollständig erholt zu sein. Der grösste Fehler dabei: Sich am Tag nach der durchwachten Nacht sofort hinlegen und stundenlang schlafen – das bringt deinen Schlafrhythmus durcheinander.

Versuche also, den Tag durchzuhalten und erst abends zur gewohnten Zeit ins Bett zu gehen. Falls du es nicht mehr aushältst, gönn dir zwischendurch ein kurzes Nickerchen von maximal 20 Minuten.

Gerade nach einer anstrengenden Phase tut es gut, sich bewusst Zeit für Regeneration zu nehmen. Schlüpfe abends zum Beispiel in die bequeme, atmungsaktive Loungewear von CALIDA, die dir beim Entspannen hilft.

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Fazit

Eine Nacht durchzumachen ist anstrengend und belastet deinen Organismus spürbar – Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und ein geschwächter Kreislauf sind typische Folgen am nächsten Tag. Dennoch lassen sich schlaflose Nächte manchmal nicht vermeiden, sei es wegen der Arbeit, einem Neugeborenen oder, um für eine Prüfung zu lernen.

Mit den richtigen Tipps wie viel Tageslicht und Bewegung, strategischem Koffeinkonsum oder kurzen Powernaps kannst du die Nacht und den darauffolgenden Tag besser überstehen. Wichtig dabei: Halte den nächsten Tag ohne längere Schlafphasen durch und geh abends zur gewohnten Zeit ins Bett, um deinen Tag-Nacht-Rhythmus nicht zusätzlich zu stören.

Da deine Gesundheit sehr von einem regelmässigen, erholsamen Schlaf profitiert, solltest du jedoch versuchen, solche Extremsituationen langfristig zu vermeiden.

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